Atemschulung

Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß der Atem ein sehr kraftvolles Werkzeug ist, um Symptome wie Bluthochdruck, Diabetes Mellitus, Schilddrüsenerkrankungen, Tinnitus, Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Zyklusstörungen, Fettstoffwechselstörungen, Verdauungsbeschwerden und viele mehr zu verbessern.

Warum ist der Atem dabei so besonders? Es gibt nur eine eizige Körperfunktion, die vom Mensch sowohl willkürlich beinfusst werden kann, als auch ganz selbstständig abläuft. Sie können Ihren Atem bewußt verlangsamen, anhalten, tiefer werden lassen wenn Sie dies wollen. Ihr Atem fließt aber auch, während Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit ganz wo anders sind. Man könnte sagen:" Es atmet Sie".

Keine andere Körperfunktion besitz diese Möglichkeiten. Sie können Ihrem Herzen oder den Blutgefäßen, die den Blutdruck mitregulieren nicht einfach sagen, sie sollen sich so oder so verhalten. Ebensowenig können sie ihren Stoffwechsel kurzfristig verlangsamen oder ihren Blutzucker erhöhen. Auch ihr Darm wird sich nicht viel daraus machen, wenn sie ihm auf diese Weise Befehle geben wollen.

Alle diese "Inneren" Prozesse werden über das autonome Nervensystem reguliert. Diese arbeitet auch mit dem Hormonsystem zusammen. Dieses Nervensystem ist enorm komplex und reagiert sehr archaisch auf äussere Bedingungen und passt die Körperfunktionen optimal an. Dieses auch "Bauchgehirn" genannte Netzwerk hat aber auch die Fähigkeit frühere Erfahrungen zu speichern und auf viele Emotionen des Menschen ebenfalls zu reagieren.

Da der Atem sowohl unbewußt über das autonome (vegetative) Nervensystem gesteuert wird, als auch bewußt von uns beeinflusst werden kann, besteht hier eine Art Schnittstelle zwischen dem Bewußtsein und dem unbewußt agierenden "Bauchgehirn". Über diesen Schnittpunkt kann dem Autonomen Nervensystem eine Information oder ein Rhythmus "aufgespielt" werden. Dieser gleicht dann seine Rhythmik (z.B. Tageszeitabhängige Ausschüttung von Hormnen, Herzfrequenz etc.) an den bewußt gewählten Rhythmus an.

Somit kann z.B. bei Symptomen, die durch einen zu schnellen autonomen Rhythmus einhergehen (z.B. vegetative Darmstörungen) dieser bewußt verlangsamt werden, indem der Mensch seine Atmung verlangsamt, vertieft und rhythmischer werden läßt.

Es ist so einfach wie effektiv. Probieren Sie es einmal selber aus!

Im individuellen Sitzungen, die sich an den Symptomen orientieren, werden neben weiteren eindrucksvollen Einblicken verschiedene Atemübungen vermittelt, die überall und zu jeder Zeit anwendbar sind. Dadurch, so ist es meine Erfahrung, lassen sich viele Symptome verbessern, sowie auch vorsorglich Beschwerden verhindern.